
Die Bielefelder Gemeinde hat heute etwa 220 Mitglieder. Die religiöse Richtung ist liberal-progressiv. In 2001 kam eine gewisse Frau Irith Raub-Michelsohn in die Bielefelder Gemeinde und wurde damals auf Bitte des damaligen Landesrabbiners Herrn Brandt in die Geschäftsführung gewählt.
Die Tätigkeit des rabbinischen Entwicklungskaders wird begleitet von Skandalen in der lokalen deutschen Presse, Konflikten mit den städtischen Behörden, autoritären Verwaltungsmethoden, der Hinzuziehung und Belohnung der Befürworter mittels einer zielbestimmten Verteilung von Reisen in Kinderferienlager und Erholungsstätten und Gebrauchtmöbel vom Deutschen Roten Kreuz, sowie von Gerichtsverhandlungen von anders denkenden Gemeindemitgliedern.
In 2004 geschah in der Gemeinde der erste Glaubenszwist. Etwa 40 Mitglieder sind ausgetreten. (Heute haben diese Leute das recht erfolgreiche Jüdische Kulturzentrum Bielefeld e. V. gegründet).
Allerdings fanden am 17. Februar 2008 in die Gemeinde neue Wahlen statt, bei denen der alte Vorstand mit einem großen Abstand gegen ihre Widersacher total verloren hat. Allerdings ohne Rücksicht auf die Wahlergebnisse und das Urteil des Schieds- und Verwaltungsgerichts beim Zentralrat der Juden in Deutschland zu nehmen, bleibt Frau Michelson samt ihrer Gleichgesinnten im Amt. |