Die jüdische Kultusgemeinde Essen ist ein Beispiel für eine Gemeinde mittlerer Größe, die seit 1991 keinen Rabbiner hat. „Wir haben für einen Rabbiner kein Geld" - breitet die Arme aus der „ewige" Vorsitzende Jewgenij Budnizkij. Während der Gemeindeversammlungen hört man allerdings andere Aussagen: „Während meiner Tätigkeit habe ich zig Millionen in die Gemeinde eingebracht" und „Die Gemeinde braucht einen Vater", dabei meint er sich selbst. Dabei hat die Nachbargemeinde Bochum, welche um ein Viertel größer ist als die Essener, das Geld für einen Rabbiner und einen Geschäftsführer.
In der Essener Gemeinde wird mit allen Mitteln die Opposition niedergedrückt, mit Hilfe des langjährigen ständigen Vorsitzenden der Wahlkommission Herrn Shimon Marotz werden Gegner aus den Wählerlisten des Vorstandes gestrichen.
|