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Die erste Erwähnung der Juden in Köln ist mit dem Jahr 321 datiert. Heutzutage existieren in Köln drei jüdische Gemeinden: die Synagogengemeinde Köln, die liberale jüdische Gemeinde „Gescher la Massoret“ und die Jüdische Gemeinde Köln e. V.
1. Jüdische Gemeinde Köln e. V. - Verein zur Pflege jüdischen Kulturgutes durch religiöse, kulturelle und soziale Betreuung ihrer Mitglieder nach der jüdischen Überlieferung (Halacha) im Namen geltenden Rechts.
2. Liberale Jüdische Gemeinde Köln Gescher LaMassoret e.V. In 1996 gegründete Gemeinde ist Mitglied der Union progressiver Gemeinden in Deutschland und der "World Union for progressive Judaism". Wir knüpfen an eine liberale Tradition in Köln an, die maßgeblich das jüdische Leben unserer Stadt bis zur Shoa bestimmte. Ausdruck dieser Liberalität war die Synagoge in der Roonstraße, die bis zur Schöndung und Verwöstung in der Reichspogromnacht 1938, das Zentrum des liberalen, jüdischen Lebens in Köln darstellte.
3. Die Synagogengemeinde Köln ist eine gemeinnützige öffentliche Körperschaft des öffentlichen Rechtes, d.h. sie ist ein religiöser Verein, der keine eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgt. Der Sinn und Zweck der Gemeinde ist laut der Satzung ist es religiöse, kulturelle und soziale Unterstützung der Mitglieder zu fördern.
Die Synagogengemeinde Köln praktizierte und orientierte sich, bis zur Gründung der liberalen jüdischen Gemeinde, Gescher la Massoret / Brücke zu Tradition, einzig an den orthodoxen Riten und Richtlinien. Nunmehr hat die Synagogengemeinde Köln angefangen auch den Gottesdienst liberaler zu gestalten.
1993 wurde die Satzung der Gemeinde beschlossen und seit diesem Datum nicht mehr geändert oder aktualisiert.
Die Gemeindevertretung besteht aus 15 Mitgliedern, die in einer geheimen Wahl für den Zeitraum von 3 Jahren gewählt werden. Die Mehrzahl der Gemeindevertreter hat nachdem sie in ihrer konstituierenden Sitzung den geschäftsführenden Vorstand ( 3 – 4 Mitglieder ) wählt, nur noch beratende Aufgaben und kann Vorschläge unterbreiten. Die Mehrzahl von ihnen erfüllen die Rolle der so genannten Statisten, die jeden Vorschlag befürworten, die der Vorstand macht. Mit Statisten sind diejenige gemeint, die während der Gemeindewahl im Jahre 2006 ein Bündnis gebildet haben und eine absolut unkoschere Wahldurchführung unterstützt haben. Während der Sitzungen gibt es einige, die eigene Meinung gern äußern und vertreten.
Diese Gemeindevertretung wählt den Gemeindevorstand aus 3-4 Personen aus den Gemeindevertretern, die mit den täglichen Problemen und politischen Entscheidungen konfrontiert sind. In den Händen dieser Personen ist die Macht konzentriert.
Viele Mitglieder der Vertretung oder des Vorstandes „arbeiten seit Jahrzehnten hart“ darauf hin, dass es der Synagogn-Gemeinde gut ergeht!
Mit dem alltäglichen Leben der Gemeinde beschäftigt sich die Gemeindeverwaltung, die seit über 20 Jahren vom Geschäftsführer Benzion Wieber autoritär geführt wird.
Die juristische Auseinandersetzungen ums Geld der Steuerzahler prägen die Beziehungen zwischen der Synagogengemeinden und deren kleineren "Schwestern".
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