Wer ist die Hauptfigur in einer Gemeinde?
Im Interview mit der „Jüdischen Zeitung“, antwortete die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, auf die Frage, in welche Richtung die Entwicklung des Judentums in Deutschland laufen solle, folgendes: Sie sei sicher, dass die zukünftige Generation die Integrationsarbeit für neue Immigranten aus der ehemaligen UDSSR in die Religion und in die jüdischen Gemeinden, aber auch in die deutsche Gesellschaft, verantwortungsvoll ausführen wird. Ich möchte folgendes fragen: Ist es sinnvoll für die Juden in Deutschland, dass sie von einer Person geführt werden, die sich schon in vorgerücktem Alter befindet und die Lösung von Aufgaben zur Bewahrung des Judentums in Deutschland auf die nächste Generation überträgt? Wäre es nicht einfacher, wenn schon jetzt die Menschen der „nächsten Generation“ an die Führungspositionen des Zentralrats der Juden in Deutschland kämen und jetzt schon damit anfangen würden, diese Aufgabe auszuführen? Es müsste sich dabei um Menschen handeln, die verstehen, dass nur der Judaismus und die Rabbiner das Judentum vor Assimilation bewahren können, es müssten des weiteren solche Laien sein, die die Hauptrolle der Rabbiner im Judentum anerkennen.
Nur deshalb, weil der größte Teil des Judentums zur Bewahrung seiner Tradition und des Glaubens strikt und sorgsam vorgegangen ist, konnte es sich im Laufe tausender Jahre erhalten. Die Menschen, deren unbestrittener und wichtigster Verdienst die Bewahrung des Judentums ist, sind die Rabbiner. Welchen Platz nehmen in der heutigen jüdischen religiösen Gemeinschaft Deutschlands diejenigen ein, die im Laufe der Jahrhunderte die Wichtigsten im Judaismus waren? Dienen sie dem deutschen Judentum heutzutage auf eine würdige Art und Weise?
„Puzzle“ des Lebens eines Rabbiners
Wenn die Rabbiner die Zeremonien der jüdischen Feiern begleiten, wenn sie, feierlich bekleidet und prächtig vor allen Juden voranschreiten - und sogar vor Frau Knobloch, denken die Einwohner Deutschlands wahrscheinlich, dass diese „Ritter der Thora“ auch die wichtigsten Menschen im deutschen Judentum sind. Leider ist es nicht so. Im Judentum Deutschlands wird den Rabbinern nur eine zweitrangige Rolle zugebilligt, zweitrangiger als es auf den ersten Blick scheint.
Wir können den Anblick von Rabbinern im Vordergrund aller Juden an jüdischen Feiertagen „genießen“, bei Eröffnungen neuer gesellschaftlicher Zentren und Synagogen, in Präsidien und Sälen verschiedener interkonfessioneller und jüdischer gesellschaftlicher Unternehmungen. Jetzt schauen wir hinter die Kulissen des Gemeindelebens. Dort stellt sich schon ein etwas anderes Bild dar. Da die Vorstände vieler Gemeinden eifersüchtig auf die Rechte des Rabbiners sind, die ihm besondere Möglichkeiten des Einflusses auf die Wählerschaft geben, ist es in zwei Dritteln der Gemeinden so, dass es einfach keine Rabbiner gibt. Und an jedem beliebigen Tag, sind die örtlichen Vorstände als Vortrupp aller Juden auf unbezähmbaren Rossen unterwegs ... entschuldigen Sie bitte ... in ihren Sesseln. An den Feiertagen trommelt die Mehrheit, sich sonnend in den Strahlen der örtlichen Presse, die Worte des Gebets, die in den für sie üblichen nicht-hebräischen Buchstaben geschrieben sind, wobei alle, außer den „Vorbetenden“, verstehen, dass diese Handlung eine Abwertung dessen ist, was ein Jude schätzen sollte.
Wenn davon gesprochen wird, wie die Leiter des Judentums das Leben eines Rabbiners sehen wollen, so hat sich zu diesem Thema der Vertreter der Vereinigung der progressiven Juden in Deutschland, Dr. Jan Mühlstein, in seinem Interview mit der „Jüdischen Zeitung“ im Februar 2006 am offenherzigsten geäußert. Im Gespräch über die Vereinfachung des Übergangs zum Judaismus, erklärte er: „Wir brauchen kreative und biegsame Rabbiner“. Zunächst einmal, wer ist wir? Zweitens, Dr. Mühlstein träumt doch wohl nicht von Rabbinern mit biegsamem Rückgrat, die fragen: „Was wünschen Sie bitte?“ beim „Vorsitzenden“ der Gemeinde? Von da aus ist der Wunsch nach einer biegsamen Thora nicht weit.... Und danach eines biegsamen Gottes. Ich verstehe den Wunsch von Dr. Mühlstein, die Anzahl der Juden zu erhöhen und damit verbunden die Finanzierung, aber meiner Absicht nach, ist so ein Vorstoß gegen das Judentum gerichtet.
Einigkeit und Kampf dreier Bestandteile
Der Hauptteil der Rabbiner arbeitet in den Gemeinden des Zentralrats der Juden in Deutschland, auf dessen Homepage geschrieben steht: „Der Rat demonstriert ganz genau, dass er der Vertreter aller jüdischen Interessen in Deutschland ist.“ Aus diesem Satz kann man logischerweise schließen, dass durch die Gemeinden des Zentralrates alle religiösen Juden Deutschlands erfasst sind, beginnend mit denjenigen, die manchmal und nur ein wenig religiös sind, bis hin zu den orthodoxen, die immer religiös sind, und wie! Meiner Ansicht nach gibt der Rat das Gewünschte für das Wirkliche aus.
Unsere deutsche Gemeinde kann man buchstäblich in drei Teile aufteilen. Der größte Teil davon sind die einfachen Gemeindemitglieder. Die überwältigende Mehrheit von ihnen sind Immigranten aus der UDSSR, wobei neun von zehn jede Religion egal ist. In diesem Fall auch der Judaismus. Für diese Leute besteht der Sinn der Existenz einer Gemeinde nur darin, dass man in der sozialen und kulturellen Sphäre noch während des Lebens etwas und nach der Beendigung desselben in der Ewigkeit das kostenlose Liegen auf dem Friedhof erhält. Ihr Input in das Leben der Gemeinde beschränkt sich auf die nötige Anwesenheit auf nichtreligiösen Versammlungen und das Handheben im für den Vorstand nötigen Moment. Brauchen derartige Gemeindemitglieder Rabbiner? Neunzig Prozent der sowjetischen Juden lebten, leben und werden ohne sie leben.
Mengenmäßig an zweiter Stelle, aber realistisch gesehen den Hauptteil der Gemeinden Deutschlands ausmachend, stehen einige Tausend hauptberufliche und ehrenamtliche Funktionäre, die freiwillig, aber nicht selbstlos, die, ihren Worten nach, „schwere Last“ der Sorge über die Gemeindeinstitutionen im Klima der Gleichgültigkeit der Mehrheit tragen. Wie sieht er aus, unser Gemeindevorsitzende beliebigen Ranges? Wie schon Isaac Babel über den reichen Tartakowski schrieb: „... er ist einer von uns. Er kam von uns. Er ist unser Blut. Er ist unsere Frucht.“ Unser Vorstand ist auch irgendwie unsere Frucht und unser Blut. Über dieses Blut und diese Frucht wurden in den jüdischen und sogar in den nichtjüdischen viele tausende an negativen Worten geschrieben, aber die Reaktion unseres blauen Blutes und der verdorrten Frucht auf die Kritik ist ganz ganz schwach. Ihr Interesse besteht darin, die jüdische Realität und die äußere deutsche Sphäre den eigenen privaten Bedürfnissen und Ansichten über die Existenz des Judentums anzupassen. Aber die Streuung ihrer Meinungen zu diesem Thema beginnt damit, es so zu sehen, dass die Rabbiner der Dekoration und dem Schmuck dienen und schlussendlich, dass die Rabbiner überhaupt nicht nötig sind.
Aber nicht die jüdischen Massen sowjetischer Herkunft und auch nicht der obere materiell-physische Teil der Gemeinde sind die Helden meines Artikels. Darum kommen wir nun zum dritten Bestandteil unserer Gemeinschaft, dem Kleinsten aber Allerwichtigsten für die jüdische Religion, dem Rabbiner.
Ein Haus ohne Bewahrer
Leider habe ich keine Informationen darüber, wie die religiöse Arbeit in allen Gemeinden aufgestellt ist. Aber in der offenen Presse gibt es viele Mitteilungen darüber, aus denen man Schlüsse ziehen kann. Hier ein Fragment eines Interviews mit dem Rabbiner Roswatzki, der in der Berliner Gemeinde mehr als sechs Jahre arbeitete, was ausreichend ist, um zu verstehen, wo der Rabbiner in der größten Gemeinde Deutschlands seinen Platz einzunehmen hat. („Jüdische Zeitung“, 9/2007):
Frage: „In der jüdischen Tradition war der Rabbiner zu allen Zeiten wohl die wichtigste Figur in der Gemeinde. Ohne seine Kenntnisse, ohne seine Ratschläge wurde nicht eine Frage entschieden, ob es das private Leben der Menschen betraf oder Ereignisse, die sich auf die eine oder andere Art und Weise mit dem Schicksal der Gemeindemitglieder verbanden. Kann man sagen, dass heutzutage in der Jüdischen Gemeinde Berlins die Angelegenheiten genauso behandelt werden? Wie häufig wenden sich die Gemeindevorstände an Sie um Rat?“
Roswatzki: „Als ich Rabbiner in Amerika war, war es genau so. Und alle alten Menschen erinnern sich noch an die Zeiten, als es auch in Berlin so war und in anderen jüdischen Gemeinden in Deutschland. Als zum Beispiel die Berliner Gemeinde vom berühmten Rabbi Leo Bek geleitet wurde. Leider hat sich die Situation heutzutage grundlegend geändert, und ich kann mich an keinen Fall in der letzten Zeit erinnern, dass die Mitglieder der Vertreterversammlung oder der Vorstand der Gemeinde sich an mich gewandt hätten.“
Der Rabbiner Taitelbaum (Natanel Teitelbaum hat die Gemeinde überraschend verlassen und ist bereits nach Israel zurückgekehrt) beharrt in seinem Interview unter dem Titel „Bei uns findet sich ein Platz für jeden Juden“ („Jüdische Zeitung“, 5/2008) auf der Meinung, dass bei uns alles richtig liefe. Er war einige Jahre lang Rabbiner der Kölner Gemeinde und war außerdem Vize-Vorsitzender der Konferenz der orthodoxen Rabbiner Deutschlands (ORD). Die Rabbiner als „Gesandten des Schöpfers, gesandt für die Fortführung der Tradition“ benennend und sich natürlich sich zu diesen Entsendeten und Fortführenden zählend, sagt er: „Am Anfang wurde in Deutschland eine allgemeine Konferenz der Rabbiner gebildet. Aber wenn sich zwei verschiedene Bewegungen unter einem Dach befinden, hat das wenig Nutzen. Dieses Organ wollte funktionieren, konnte aber nicht. Und dann ... wurde beschlossen, die Konferenz aufzuteilen. Auf diese Art und Weise entstanden im Jahre 2004 zwei Flügel dieser Organisation – zwei Rabbiner-Konferenzen ... jetzt ... funktioniert alles.“
Los, lieber Leser, schauen wir, wie „dieses alles“ funktioniert. Zum Beispiel meint Rabbiner Taitelbaum: „Die Konferenz der orthodoxen Rabbiner hat bewiesen, dass sie heutzutage jedes jüdische Problem besprechen kann, insbesondere die aktuellen ... ORD hat die Antworten auf alle Fragen“. Es existiert die Ansicht, dass sich alles im Vergleich zu erkennen gibt. Es entsteht dann die logische Frage, warum die katholische Kirche in der Lage ist, das auszusprechen, was der Gesellschaft nicht gefällt, warum in Israel die Rabbiner sich nicht schämen, der Gesellschaft vor Ort Dinge zu sagen, die ihr nicht gefallen, aber unsere Rabbiner nur mit den Themen Antisemitismus und Shoa gesattelt werden. Wenn der Rabbiner Taitelbaum sagt, dass der ORD die Antwort auf alle Frage habe, warum kann dann der ORD die Antworten nicht erklingen lassen?
Weiter führt Rabbiner Taitelbaum aus: „Die Konferenz der orthodoxen Rabbiner ist ... nicht nur eine rechtliche Instanz. Obwohl es im ORD eine Abteilung gibt, die sich mit der Rechtsprechung beschäftigt. Ich weiß, dass das Thema Gericht sehr wichtig ist. „Beit cha-Din“ gehört zu unseren ersten Anfängen. Dies wurde getan, um die Möglichkeit der Lösung religiöser Fragen in Deutschland zu erhalten, solche ... Fragen jüdischen und staatsbürgerlichen Rechts.“
Im Artikel „Der Patriotismus des Schutzmannes“ („Jüdische Zeitung“, 10/2007), habe ich geschrieben: „Ich kann verantwortlich erklären, dass die Vorsitzenden des ORD, Rabbiner Yitzhak Ehrenberg und Rabbiner Nathanael Taitelbaum, mir keine Möglichkeit geben, mich mit ihnen zu treffen, und es ablehnen, auf meine scharfen Fragen schriftlich zu antworten.“ In Zusammenhang damit habe ich erneut eine Frage, aber nicht an Rabbiner Taitelbaum, der so zielorientiert Deutschland verlassen hat, als ob man ihm ein Ultimatum gestellt hätte, aber an die Rabbiner Ehrenberg und Klein, die weiterhin dem ORD vorstehen. Was denken Sie, verehrte Rabbiner, warum hat der „funktionierende“ ORD seit Februar nicht auf meine Bitte geantwortet, einen Beschluss über die Rechtmäßigkeit religiöser Anschuldigungen an meine Adresse in Zusammenhang mit meinem Ausschluss aus der Gemeinde Essen zu fällen? Der Sekretär des ORD teilte mir mit, dass meine Erklärungen noch im Februar dieses Jahres eingetroffen seien. Ein wenig später sandte ich genau die gleiche Anfrage an 35 Rabbiner Deutschlands, von denen die Mehrheit in beiden Konferenzen sitzt. Möchtest Du lachen, Leser? Mir wurde keine Antwort gegeben, nicht einer der „vom Schöpfer gesandten“ und nicht einer der „Fortführer der Tradition“ hat mir geantwortet!
Im Rahmen des Gesprächs über die konkrete Arbeit des ORD erinnerte Rabbiner Nathanael an die Ausgabe und Versendung der Informationsbroschüre „Siddurim“. Ich bestreite nicht, dass das eine gute und notwendige Sache ist, ich möchte aber fragen, warum diese Broschüre nicht in russischer Sprache herausgegeben wird, obwohl gerade die russische Sprache die Sprache ist, in der es Sinn macht, sich an die Juden aus der UDSSR zu wenden. Und ist der ORD sicher, dass diese Broschüren bis zum einfachen Juden vorgedrungen und nicht in den Vorständen stecken geblieben sind? Zum Herzen der Juden vordringen, die nur ihre ethnische Herkunft erinnern, aber den jüdischen Gott vergessen haben, kann und sollte man nicht mit Broschüren, sondern mit der persönlichen Arbeit der Seele des Rabbiners mit der Seele des Laien. Aber der Mittel, mit denen der Rabbiner auf die Juden Einfluss nehmen kann, gibt es heutzutage viele. Einige von ihnen liegen einfach auf der Oberfläche. Mir zum Beispiel ist es nicht verständlich, warum die Rabbiner auf den Zeitungsseiten der Presse nur mit einem Interview erscheinen? Warum die religiösen Rubriken der „Jüdischen Zeitung“ nicht von Rabbinern, sondern von Laien geführt werden, seien sie auch noch so gebildet? Wäre es denn nicht sinnvoll, wenn die Rabbiner auf den Seiten der „Jüdischen Zeitung“ auf die Fragen antworten würden. Aber es scheint so, dass die Rabbiner nicht nur nicht in der „Jüdischen Zeitung“ schreiben, sondern auch nicht alle von ihnen, die die russische Sprache beherrschen, sie lesen. Ich bin kein PR-Mitarbeiter der „Jüdischen Zeitung“, aber mir ist unverständlich, wie es sein kann, dass ein Rabbiner, der mit russischsprachigen Juden arbeitet, nicht die einzige Zeitung liest, deren größter Teil den Problemen dieser Juden gewidmet ist.
Die jüdischen Gemeinden schrumpfen nicht nur aus natürlichen Gründen, sondern auch daher, dass sie von Menschen verlassen werden, denen die unendlichen Skandale und der Kampf um die Macht zuwider geworden sind. Es gibt sogar viele Fälle, in denen die Juden in andere Konfessionen abwandern. Die Mehrheit der Rabbiner geht gleichgültig an diesen und anderen dringenden Problemen der Gemeinden vorbei, das heißt sie benehmen sich nach dem Prinzip: „für dieses Jahrhundert haben wir genug Juden“. Um dann jedoch auf das Stimmrecht bei der Entscheidung von nicht rein religiösen Problemen zu verzichten, ist die Mehrheit der Rabbiner zu dünnhäutig. Dadurch, dass die Gemeinde eine religiöse Struktur darstellt und der Judaismus das ganze Leben der Juden umfängt, gibt es keine Sphäre der Tätigkeit in einer Gemeinde, wohin man einen Rabbiner nicht herbeirufen würde, um sich einzumischen mit seinem Wissen und seiner Stellung als Rabbiner.
Einige Leute denken, dass diese Situation deswegen entstanden sei, weil die Gemeinden früher bei den Synagogen beheimatet waren, jetzt aber die Synagogen bei den Gemeinden und die Rabbiner bei den Vorständen. Und die Synagogen sind faktisch gesehen kein Ort des Gebetes mehr für die meisten Mitglieder der Gemeinde, sondern sind nur noch Örtlichkeiten, wo die Mitglieder dieser wenigen religiösen Kreise sich bei faktisch nicht religiösen ethnischen Vereinigungen treffen.
Ich lasse es in Gänze zu, dass diese Leute Recht haben. Die Rabbiner haben gemäß ihrer Berufung das Recht, nicht nur in den Gemeinden zu arbeiten, in der jüdischen Schule zu unterrichten und Mitglieder von Beit cha-Din zu sein, sondern auch die Gemeinden und den Zentralrat der Juden Deutschlands anzuführen. Auf jener Webseite des Zentralrats steht geschrieben, dass die Vorgänger-Organisation von Rabbiner Leo Bek geleitet worden war.
Aber die heutige Leitung des Zentralrats der Juden Deutschlands möchte nicht, dass die Rabbiner in ihren Kreis Einzug finden. Diese Meinung, „nicht zu lassen“, regelt auch das Leben auf lokaler Ebene in den Gemeinden. So werden die Gemeinden nicht von den Rabbinern regiert, sondern von ehemaligen Landsleuten, die gewerkschaftlich-parteiliche Institute des Marxismus-Leninismus abgeschlossen haben.
Wer hindert denn jetzt die Juden Deutschlands daran, diese Situation zu ändern? Ich habe darauf nur eine Antwort: Wenn die Leute, die den Zentralrat der Juden in Deutschland und die Gemeinden leiten, mit ihrer Tätigkeit die Bewahrung des Judentums in Deutschland stören, denn hinweg mit diesen Leuten.
Der ausgangssprachliche Artikel ist in der „Evreiskaya gazeta - Jüdischen Zeitung“
in russischer Sprache erschienen
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